Wurster Nordseeküste: In die Bahndebatte kommt Bewegung

Hoffnungsschimmer für die Anwohner der Wurster Nordseeküste: In die Bahnproblematik kommt langsam Bewegung. Gleich zwei Konzepte zur Lösung sind derzeit in Arbeit – eines bei der Gemeinde, eines beim Land. Beide befassen sich mit dem Thema Lärm. 

Bahndebatte: Warnsignale reißen Anwohner aus dem Schlaf

Seit 2014 das Ausweichgleis in Nordholz reaktiviert wurde, hat der Verkehr auf der Strecke zugenommen. Zum Leidwesen der Anwohner, die durch die notwendigen Warnsignale der Züge an den unbeschrankten Bahnübergängen regelmäßig aus dem Schlaf gerissen werden.

Unbeschrankte Bahnübergänge müssen reduziert werden

Helfen kann hier nur eine Verringerung der unbeschrankten Übergänge – sei es durch Schranken oder die Aufhebung des Übergänge. Denn je weniger unbeschrankte Übergänge es auf der Strecke gibt, desto seltener müssen die Züge Warnsignale abgeben.

Zwei Konzepte sind derzeit in Arbeit

Welche Übergänge technisch gesichert werden sollen und welche vielleicht aufgeben werden können, prüft die Gemeindeverwaltung derzeit. Ein entsprechendes Konzept soll Anfang 2017 vorliegen. Außerdem arbeitet das Land an einem Konzept zur Schallschutzmessung.

So laut ist es an der Bahnstrecke in Mulsum:

 

 

Kristin Seelbach

Kristin Seelbach

zeige alle Beiträge

Geboren 1985 im hessischen Limburg hat es Kristin Seelbach nach dem Studium in Marburg und Leipzig gleich zweimal zur NORDSEE-ZEITUNG nach Bremerhaven und umzu verschlagen. Zunächst 2011 zum Volontariat und seit 2013 erst als feste Mitarbeiterin und später Redakteurin in die Landkreisredaktion. Dort kümmert sie sich schwerpunktmäßig um die Gemeinden im Nordkreis und die Kreispolitik.