Wurster Nordseeküste: Kampf gegen den Bahnlärm

Schlaflos durch Bahnlärm – dies ist für viele Bürger der Wurster Nordseeküste noch immer aktuell. Denn seit 2013 das Ausweichsgleis in Nordholz reaktiviert wurde, hat der Güterverkehr auf der Strecke zwischen Wremen und Nordholz zugenommen.

Signale sorgen für Bahnlärm

Dazu kommt die häufige Signalgebung auf dieser Strecke. Diese dient als Warnsignal an den zahlreichen nicht beschrankten Bahnübergängen auf dem Gemeindegebiet.

Grund genug für die Sozialdemokraten im Rat der Wurster Nordseeküste, mit Henry Kowalewski an der Spitze, dieses Thema erneut auf die Agenda zu setzen. Dabei setzt die SPD auf zwei Lösungen. „Zum einen wollen wir, dass die Bahn ein Schallpegelgutachten für die Strecke erstellen lässt, damit wir belastbares Material für Maßnahmen haben“, so der Midlumer.

Übergänge könnten teilweise geschlossen werden

Außerdem solle die Gemeinde, gemeinsam mit der Bahn, ein Konzept zu den Übergängen erarbeiten. Dabei soll überdacht werden, ob nicht einige der unbeschrankten Bahnübergänge künftig wegfallen – sprich geschlossen – werden könnten.

Unterstützung von Daniela Behrens

Unterstützt werden die Sozialdemokraten an der Wurster Nordseeküste dabei von ihrer Parteikollegin und Staatssekretärin Daniela Behrens. Sie hat sich schriftlich an die Verantwortlichen der Bahn gewendet und bittet um Unterstützung. Seitens der Bahn wollte man dieses Schreiben noch nicht kommentieren, da es noch nicht im Haus eingegangen sei. Generell sei man aber natürlich zur Zusammenarbeit bereit, so Bahnsprecher Egbert Meyer-Lovis.

 

 

Kristin Seelbach

Kristin Seelbach

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Geboren 1985 im hessischen Limburg hat es Kristin Seelbach nach dem Studium in Marburg und Leipzig gleich zweimal zur NORDSEE-ZEITUNG nach Bremerhaven und umzu verschlagen. Zunächst 2011 zum Volontariat und seit 2013 erst als feste Mitarbeiterin und später Redakteurin in die Landkreisredaktion. Dort kümmert sie sich schwerpunktmäßig um die Gemeinden im Nordkreis und die Kreispolitik.