Zehn Jahre Haft nach tödlicher Messer-Attacke in Cuxhaven

Wegen Totschlags ist ein 37-Jähriger am Donnerstag vor dem Landgericht Stade zu einer zehnjährigen Haftstrafe verurteilt worden, berichten die Cuxhavener Nachrichten.

In Cuxhaven niedergestochen

Die 13. große Strafkammer sah es als erwiesen an, dass der bis zu seiner Inhaftierung in Cuxhaven lebende Syrer am 14. März 2019 einen zwölf Jahre jüngeren Landsmann in der Brahmsstraße niedergestochen hat.

Kurz nach der Tat verstorben

Das Opfer war kurz nach der Bluttat im Krankenhaus verstorben. Hinsichtlich des Motivs schloss sich die Kammer der These der Anklageseite an: Der Beschuldigte, ein vor dem Bürgerkrieg in Syrien geflohener Familienvater mit zwei kleinen Söhnen, habe aus Eifersucht gehandelt, so der Richter sinngemäß. (kop)

Wie das Gericht das Urteil begründet und wie der letzte Prozesstag verlief, lest ihr am Freitag in der NORDSEE-ZEITUNG.