Zweite Integrationsbeauftragte in Hagen

Seit 2014 ist Daniela Plugge Integrationsbeauftragte für die Gemeinde Hagen. Als sie ihre Arbeit 2014 begonnen hat, waren es 50 Flüchtlinge in sieben Wohnungen. Heute sind es 186 Asyl-Suchende aus neun Ländern – verteilt auf rund 30 Wohnungen. Deswegen bekommt Plugge jetzt Unterstützung von Martina Hägermann.

Motivation in Hagen ist ganz groß

„Die vielen Facetten der Flüchtlingsbetreuung interessieren mich sehr. Als jetzt eine zweite Integrationsbeauftragte gesucht wurde, habe ich mich beworben“, so die 44-jährige Hägermann. Beide Frauen sind bei der Gemeinde Hagen angestellt und kümmern sich je 20 Stunden in der Woche um die zurzeit 186 Flüchtlinge.

Viel Zeit verschlingt der „Behördenkram“

Sehr viel Zeit nehme vor allem der „ganze Behördenkram“ in Anspruch. „Die Asyl-Suchenden sind mit dem Ausfüllen von Anträgen natürlich überfordert. Sind die Angaben nicht korrekt, ist ein völliges Durcheinander vorprogrammiert“, weiß Plugge. Doch die Flüchtlinge können auch mit anderen Problemen zu ihnen kommen: „Wir zeigen ihnen alles, was sie wissen müssen. Vom Busfahrplan bis zu Pünktlichkeit erklären ihnen, wie’s hier läuft.“