Die Fantastischen Vier: Wollen nicht klingen wie alte Männer

Die Fantastischen Vier haben sich beim Schreiben der Lieder ihres aktuellen Albums Hilfe geholt.

Thomas D: Das war überlebenswichtig

„Man wird ja irgendwann betriebsblind“, sagte Rapper Thomas D in einem Interview. Deshalb habe sich die Band erstmals textlich helfen lassen. „Das war überlebenswichtig.“ Zum Ergebnis auf dem Album „Captain Fantastic“ sagte Thomas D weiter: „Sich auf die Ideen anderer einzulassen hat zu einem Album geführt, das frischer und lustiger klingt, als wir es allein hätten machen können. Plötzlich fängst du mit dieser Gehhilfe wieder das Laufen an.“

Bandmitglieder alle über 50

Die Fantastischen Vier sind seit 30 Jahren als Band zusammen und inzwischen alle über 50. „Es geht um uns und die Frage: Was haben wir mit 50 Jahren der Welt mitzuteilen, was zugleich authentisch ist?“, meinte Thomas D. „Wir wollen nicht klingen wie alte Männer, wir wollen abgehen.“ Die vier Musiker gibt es übrigens auch ab dem 15. September im Kino zu sehen:  In dem Doku-Streifen „Wer 4 sind“ rückte Regisseur Thomas Schwendemann  der Band zwei Jahre lang gehörig auf die Pelle. Herausgekommen ist ein humorvoller und durchaus interessanter Einblick in das Leben und Schaffen einer der erfolgreichsten deutschen Bands.