Viel Häme über Madonnas holprigen Auftritt beim ESC

Ärger für Madonna: Nach ihrem holprigen Auftritt beim Eurovision Song Contest ergießt sich im Netz eine Welle von Häme über den Star. Zudem reagierten die Ausrichter wenig erfreut über ihr nicht abgesprochenes politisches Statement auf der Bühne.

Dünne Stimme

Madonna (60) hatte bei ihrer Live-Darbietung von „Like a Prayer“ auf der ESC-Bühne eine Reihe von Tönen nicht getroffen. Zudem hörte sich ihre Stimme teils eher dünn an, als sie mit Augenklappe und einer Art Ritterkostüm auf der Showtreppe auftrat.

Gegen ESC-Regeln verstoßen

Gegen Ende des Auftritts brach sie mit den ESC-Regeln, wonach politische Statements an dem Abend verboten sind. Ein Tänzer hatte beim Lied „Future“ Israels Flagge auf dem Rücken. Er ging Hand in Hand mit einer Tänzerin die Treppe hoch, die eine Palästinenserflagge auf dem Rücken trug.

Europäische Rundfunkunion äußert sich

Die Europäische Rundfunkunion, die den ESC international organisiert, stellte nach dem politischen Flaggen-Statement Madonnas klar: „Dieses Element der Show war nicht Teil der Proben, die von der EBU und dem israelischen Ausrichter genehmigt worden waren. Der ESC ist unpolitisch und das hatte man Madonna auch im Vorfeld klargemacht.“

Madonna twittert

Madonna steht zu ihrem Auftritt: „Ich bin dankbar für die Gelegenheit, die Botschaft von Frieden und Einheit in die Welt senden zu können“, twitterte die Sängerin am Sonntag.

Sieg geht an die Niederlande

Der US-Star war außerhalb des Wettbewerbs in Tel Aviv aufgetreten. Die Niederlande gewannen, Deutschland landete mit dem Duo S!sters („Sister“) auf Platz 24, dem drittletzten. (dpa)

So reagiert das Netz auf Madonnas Auftritt: