Bremerhaven: Eurogate mit starkem Einbruch beim Containerumschlag

Bremerhaven hat im ersten Quartal 2019 beim Containerumschlag einen starken Einbruch hinnehmen müssen. Der Umschlag sank an der Stromkaje um fast acht Prozent.

Ein Minus von 7,8 Prozent

Das Umschlagsunternehmen Eurogate stellte am Mittwoch seine Geschäftszahlen für das vergangene Jahr vor. Dabei gab es einen Ausblick auf das erste Quartal dieses Jahres. Während Eurogate in Hamburg um 41 Prozent und Wilhelmshaven um 28,6 Prozent zulegten, gab es in Bremerhaven ein Minus von 7,8 Prozent.

Abzug und Verlagerungen

Eurogate-Chef Michael Blach hatte sogar noch größere Verluste erwartet. Bremerhaven hatte den Abzug von Hapag Lloyd nach Hamburg zu verkraften. Im Frühjahr gab es weitere Verlagerungen von einem Fernostdienst und mehreren Feeder-Diensten.

2018 nur moderate Verluste

2018 lag das Minus noch bei moderaten 1,3 Prozent. In Bremerhaven waren 5,46 Millionen Standardcontainer (TEU) umgeschlagen worden. Damit war Bremerhaven der stärkste deutsche Eurogate-Hafen.

Jade-Weser-Port legt zu

Der Jade-Weser-Port legt hingegen weiter zu. Im vergangenen Jahr betrug das Wachstum 18,3 Prozent auf 655.790 TEU.