Feuer auf „Aidanova“: Brandstiftung?

Im Fall des Feuers auf dem Kreuzfahrtschiff „Aidanova“ schließt die niederländische Polizei Brandstiftung nicht aus.

Keine Beweise

„Wir wissen das noch nicht, die Ermittlungen laufen noch“, sagte ein Sprecher der Polizei in Groningen am Freitag auf Anfrage. Medienberichte, wonach es bereits Beweise für eine Brandstiftung gebe, bestätigte er nicht. Das Schiff liegt zur Zeit im niederländischen Eemshaven. Das Feuer war in der vergangenen Woche kurz vor einer Testfahrt in zwei Kabinen ausgebrochen. Es konnte schnell gelöscht werden, Menschen kamen nicht zu Schaden.

Werft reagiert

Die Meyer-Werft habe mit drei Maßnahmen auf den Brand reagiert, sagte Werftsprecher Peter Hackmann. Neben der Verschiebung der Probefahrt sei auch die Anzahl der Menschen reduziert worden, die auf dem Schiff übernachten. „Wir haben in der Region zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten organisiert“, sagte Hackmann. Zum Zeitpunkt des Brandes waren ungefähr 3000 Menschen an Bord. Schließlich sei die Zahl der Sicherheitskräfte auf dem Schiff auf ungefähr 80 erhöht worden, sagte Hackmann.

Jungfernfahrt soll stattfinden

Probefahrten, unter anderem ab Bremerhaven, mussten zuletzt abgesagt werden. An dem Starttermin zur Jungfernfahrt am 2. Dezember in Hamburg solle festgehalten werden, betonte Hackmann. (dpa)