Flüssiggas-Schiff „Aidanova“ auf Weg in die Nordsee

Die Überführung des neuen Kreuzfahrtschiffes „Aidanova“ von der Meyer Werft über die Ems in die Nordsee ist bisher ohne Probleme verlaufen.

Rückwärts über die Ems

Das Schiff war am Montagabend in Papenburg gestartet und war am Dienstagmorgen in Leer. „Bisher sind wir sehr zufrieden mit der Überführung, es gab keine Probleme“, sagte ein Sprecher der Werft. Das Schiff legt die Strecke bis nach Emden rückwärts zurück. So lässt es sich besser manövrieren. Unterstützt wird es von mehreren Lotsen und Schleppern. In Emden wird es dann gedreht. Am Mittwochmorgen soll das Schiff im niederländischen Eemshaven ankommen. Von dort aus soll es dann eine erste Probefahrt in der Nordsee machen.

Eines der größten Schiffe

Die 337 Meter lange und 42 Meter breite „Aidanova“ mit 2600 Passagierkabinen gehört nach Werftangaben zu den größten in Deutschland gebauten Kreuzfahrtschiffen. Sie ist das erste Schiff von Aida Cruises, das mit Flüssiggas betrieben wird. (dpa)