Greta Thunberg ist zu ihrer Atlantik-Überquerung aufgebrochen

Klima-Aktivistin Greta Thunberg ist am Mittwoch von England aus mit einem Segelboot zu ihrer Atlantik-Überquerung nach Amerika aufgebrochen.

Große Herausforderung

Zuvor hatte sie in einer Pressekonferenz ihren Trip als große Herausforderung bezeichnet. Nicht viele Menschen bekämen die Gelegenheit zur Teilnahme an einer solchen Tour, sagte die 16-Jährige in Plymouth. „Nur wenige können das tun, was ich tue, und ich nutze die Gelegenheit, es zu tun.“

Skipper aus Oldenburg

Die Überfahrt mit der komplett emissionsfreien Jacht „Malizia II“ soll rund zwei Wochen dauern. Mit an Bord sind der Oldenburger Skipper Boris Herrmann, sein Teamkollege Pierre Casiraghi – Sohn von Monacos Prinzessin Caroline – sowie Thunbergs Vater und ein Filmemacher, der eine Dokumentation über den Trip plant.

Im Dezember nach Chile

Greta Thunberg will mehrere Monate in Amerika bleiben, am 23. September in New York am UN-Sondergipfel zum Klimaschutz teilnehmen und später auch andere Länder auf dem Kontinent besuchen. „Ich fahre nicht in die USA, sondern nach Nord- und Südamerika“, betonte sie am Mittwoch. „Ich werde auf beide Kontinente reisen.“ Im Dezember wird Thunberg am großen UN-Klimagipfel in Santiago de Chile teilnehmen. (epd)