„MSC Zoe“-Havarie: Bergung der Container beginnt am Donnerstag

Immer mehr Container und Ladungsteile der havarierten „MSC Zoe“ werden in der Nordsee geortet. Auf deutscher Seite soll jetzt die Bergung beginnen.

Teile werden geortet

Eineinhalb Monate ist die Haverie des Riesenfrachters „MSC Zoe“ nun her. Am Montag, 18. Februar, kündigte Dieter Schmidt, stellvertretende Leiter des Havariekommandos, an, dass die Bergung auf deutscher Seite am Donnerstag beginnen soll. Betroffen sind etwa 45 Container und 345 größere Ladungsteile. Die Teile wurden auf deutscher Seite geortet.

14 Prozent auf deutscher Seite

Der größte Teil der Ladung sei im niederländischen Bereich und nur 14 Prozent im deutschen Bereich geortet worden, so Schmidt. In den Niederlanden seien in diesen Tagen bereits 1000 Tonnen Container- und Ladungsteile an Land gebracht worden. In Deutschland wurden bislang 220 Kubikmeter Ladungsreste angespült.

Grund für Havarie unklar

Ob Bodenberührungen oder eine Verkettung von Umständen Ursache der Havarie waren, müssten die niederländischen und deutschen Schiffsunfallbehörden sowie die Staatsanwaltschaft klären. (lni)