Abschied im Kreisverkehr: Formel-1-Kalender im Wandel

In den sanften Hügeln von Montmeló macht sich die Formel 1 bereit für einen Abschied. Es wird wohl der letzte Grand Prix von Spanien sein, den die Rennserie am Sonntag auf dem Circuit de Catalunya vor den Toren von Barcelona aufführt.

Zandvoort ersetzt Barcelona

Der Vertrag, der die Motorsport-Königsklasse seit 1991 jedes Jahr nach Katalonien führte, läuft aus und wird vermutlich nicht verlängert. Ersatz für Barcelona steht schon bereit: Mit dem niederländischen Dünen-Kurs in Zandvoort sind sich die Formel-1-Macher einig.

Streit entflammt

Die Formel 1 ist ein ewiger Kreisverkehr. Trennung und Neubeginn gehören schon immer dazu, auch im Machtspiel mit dem Rennkalender. Mindestens zwei neue Gastgeber sollen im kommenden Jahr dazukommen, anderen wie Mexiko, Silverstone und auch Hockenheim droht das Aus. In Brasilien ist ein Streit entflammt, ob der Grand Prix schon 2020 von São Paulo nach Rio de Janeiro umzieht. „Wir sind in der glücklichen Position, dass wir mehr Nachfrage als Angebot haben“, sagte Formel-1-Chef Chase Carey.

Premiere in Hanoi

21 Rennen sollen es auch im kommenden Jahr wieder sein. Länger war die Welttournee des PS-Spektakels nie. Die vietnamesische Hauptstadt Hanoi gibt 2020 ihre Premiere als Schauplatz eines Rennens.