Aufstieg verpasst: So lacht das Netz über den HSV

Mit einem brutalen K.o. hat sich die sofortige Rückkehr des Hamburger SV in die Fußball-Bundesliga erledigt. Das bittere 1:4 (0:1) beim SC Paderborn und der gleichzeitige 3:0 (2:0)-Sieg von Union Berlin gegen den 1. FC Magdeburg beraubte den HSV seiner letzten realistischen Aufstiegschance.

„Haben uns verpisst“

Zwar gibt es noch eine rechnerische Möglichkeit: Aber niemand will daran glauben, dass der HSV am letzten Spieltag gegen den MSV Duisburg 21 Tore Differenz zu Union Berlin aufholen kann und noch den Relegationsplatz belegt. „Den Aufstieg haben wir verschenkt. Das ist katastrophal. In den entscheidenden Spielen haben wir uns mehr verpisst als gestellt“, schimpfte Kapitän Aaron Hunt und stellte sich und seinen Kollegen damit ein vernichtendes Zeugnis aus. „Wir haben jedes Mal versagt.“

Häme im Internet

 

Ob Trainer Hannes Wolf auch in der kommenden Spielzeit noch auf der Bank sitzen darf, ist ungewiss. Eine konkrete Aussage dazu vermied  Sportvorstand Ralf Becker vor den Fernsehmikrofonen. „Wir müssen in Ruhe überlegen, was das Beste für den HSV ist“, sagte er und kündigte eine „knallharte Analyse“ an. Schneller mit der Analyse war das Internet, in dem es am Sonntag viel Häme gab.

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