Ex-Pinguins-Goalie Meisner schreibt über seine Depressionen

Ben Meisner ist mit seiner bewegenden Lebensgeschichte an die Öffentlichkeit gegangen. Der ehemalige Torhüter der Fischtown Pinguins schreibt in einem Beitrag für die US-amerikanische Internetseite „The Players’ Tribune“ über seine Selbstmordgedanken und das Leben mit Depressionen.

Großer Druck im Profigeschäft

Meisner gibt einen tiefen Einblick in sein Seelenleben. Er berichtet von dem großen Druck, den Torhüter haben, wenn sie sich im knallharten Profigeschäft behaupten wollen. Der heute 28-Jährige litt unter dem Eishockey-Alltag.

Kurz vor dem Selbstmord

Meisner wollte sich erhängen. Den Strick hatte er sich schon um den Hals gelegt. In letzter Sekunde verwarf er die Suizidgedanken.

Pinguins sind die erste Deutschland-Station

Der Deutsch-Kanadier hat mittlerweile die Kurve bekommen, er holte sich psychologische Hilfe. Seit 2015 spielt Meisner in Deutschland. Seine erste Station war Bremerhaven. Für die Fischtown Pinguins stand der Goalie 28-mal im Kasten.

„Ich bleibe positiv“

„Ich habe immer noch mit der Depression zu kämpfen und es gibt immer noch schlechte Tage“, schreibt Meisner. „Ich kämpfe jeden Tag darum, über dem Wasser zu bleiben. Und ich bleibe positiv.“ In der neuen Saison wird der 28-Jährige übrigens in der DEL2 zu sehen sein. Meisner hat einen Vertrag bei den Tölzer Löwen unterschrieben.

Hier der Artikel von Ben Meisner aus „The Players’ Tribune“ (in englischer Sprache):