Bundesliga: Gelb und Rot für Trainer droht

Auch Bundesliga-Trainer können in der kommenden Saison Gelbe und Rote Karten sehen. Und nach einer bestimmten Anzahl von Karten wohl auch gesperrt werden. Viele Trainer regt das auf. Doch Schiedsrichter Manuel Gräfe beschwichtigt.

Lienen: Haben uns nicht gefragt

Ewald Lienen gab gerade ein Interview, als er Schiedsrichter Manuel Gräfe erblickte. Lienen, viele Jahre Fußball-Trainer, hatte gerade über den Sinn und Unsinn der geplanten Einführung einer Gelbsperre für Bundesliga-Coaches gesprochen. „Sie haben es einfach beschlossen und uns nicht einmal gefragt“, sagte Lienen.

Funkel: Der größte Schwachsinn aller Zeiten

Lienen, auch als Technischer Direktor beim Zweitligisten FC St. Pauli im Herzen immer noch Trainer, fügte hinzu: „Wir werden das zu verhindern wissen.“ Vor Lienen hatten sich schon aktive Bundesliga-Trainer wie Bremens Florian Kohfeldt oder Düsseldorfs Friedhelm Funkel („der größte Schwachsinn aller Zeiten“) über die neue Regel echauffiert.

DFL will am 21. August beratschlagen

Der Weltverband Fifa hat sie grundsätzlich eingeführt, aber keine zwingenden Vorgaben gemacht, nach wie vielen Gelben Karten eine Sperre zu erfolgen hat. In der Bundesliga könnte es auf drei hinauslaufen. Die Deutsche Fußball Liga wird am 21. August in Berlin darüber beratschlagen.