Davie Selke vor Rückkehr zum SV Werder Bremen

Davie Selke zurück zu Werder Bremen? Das ist nicht nur nicht mehr ausgeschlossen – das wird jetzt sogar richtig wahrscheinlich. Am Dienstag hat sich Werder-Sportchef Frank Baumann mit dem Stürmer von RB Leipzig in Bremen getroffen.

Frank Baumann bestätigt ein Treffen mit Davie Selke

 Aber bis zu eine„Wir haben uns getroffen und ausgetauscht“, sagte Baumann. „Es ist ein erster Schritt. Wir versuchen, ihn nach Bremen zu holen. Aber bis zum Transfer sind noch viele Fragezeichen.“

Hat sich Davie Selke in Bremen bereits eine Wohnung angeschaut?

Bereits im Laufe des Dienstags waren Gerüchte im Internet aufgetaucht, dass sich Selke in Bremen eine Wohnung angeschaut habe. Baumann gab an, davon nichts zu wissen. „Was er vor und nach dem Termin gemacht hat, weiß ich nicht.“

Details über den geplanten Wechsel bleiben noch geheim

Der Sportchef betonte, dass ein Wechsel für Werder „finanziell eine Herausforderung“ bedeute. Ob er an einer festen Verpflichtung oder an einer Leihe des Stürmers interessiert ist, sagte Baumann nicht. Nur so viel: „Wir haben unser Interesse bei RB hinterlegt.“ Baumann wollte auch noch nicht verraten, ob er mit dem Spieler schon eine Einigung erzielt hat: „Zu Verhandlungsständen möchte ich mich nicht äußern.“

Davie Selke passt nicht in das System von Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl

Bei Selke stehen nur zwei Jahre nach seinem Wechsel von Bremen nach Leipzig (für stolze acht Millionen Euro!) die Zeichen auf Abschied. Der Stürmer passt nicht ins System von Trainer Ralph Hasenhüttl, ist in der laufenden Saison kaum mehr zum Zug gekommen. 17 Einsätze – meistens ziemlich kurze – und nur zwei Tore stehen bei Selke in der laufenden Saison zu Buche.

Der Stürmer selbst hat die Wechselgerüchte befeuert

Bereits vor Kurzem hatte Baumann ein Interesse an Selke bestätigt: „Wenn ein Spieler wie Davie auf dem Markt ist, ist es meine Pflicht, mich damit zu beschäftigen.“ Auch der Spieler selbst hatte schon Wechselgerüchte befeuert: „Jeder weiß, dass der Verein einen besonderen Stellenwert bei mir hat. Ich sage es mal so: Im Fußball sollte man niemals nie sagen.“