DFB-Präsident Reinhard Grindel tritt zurück

Reinhard Grindel ist von seinem Amt als Präsident des Deutschen Fußball-Bundes zurückgetreten. Das gab Grindel am Dienstag in Frankfurt in einer persönlichen Erklärung in der Verbandszentrale bekannt.

Unter Druck geraten

DFB-Präsident Reinhard Grindel ist nach einer Serie von Fehltritten zurückgetreten. Der Verbandschef bestätigte am Dienstag seinen sofortigen Rückzug, nachdem er in den vergangenen Tagen durch Enthüllungen über fragwürdige Zusatzeinkünfte und die Annahme einer teuren Uhr unter Druck geraten war.

Rauball und Koch übernehmen

Die Nachfolge treten bis zum DFB-Bundestag am 27. September Ligapräsident Reinhard Rauball und DFB-Vize Rainer Koch als Vertreter der Amateure an. So war es schon über den Jahreswechsel 2015/16, als Wolfgang Niersbach im Zuge des Sommermärchen-Skandals gehen musste.

Nachfolge im September

Im April 2016 hatte dann Grindel den Posten übernommen. Seit 114 Jahren hat kein DFB-Boss kürzer amtiert als Grindel. Bis September soll nun ein Kandidat für die Nachfolge gefunden werden, auf denen sich Proficlubs und Amateurlager einigen können. (dpa)