Diese Flüchtlinge lieben Volleyball – obwohl einige den Sport noch gar nicht kannten

Die Volleyball-Abteilung des Hagener Sportvereins bietet Geflüchteten eine sportliche Perspektive. Acht junge Männer aus Eritrea spielen zusammen mit vier deutschen Frauen und Männern in einer Mix-Mannschaft – und sie lieben den Sport.

Einmal Training? Wir wollen zweimal!

„Zunächst haben wir nur ein Mal in der Woche trainiert. Aber das hat den sportbegeisterten Asylbewerbern nicht gereicht. Sie sind mit so viel Freude und Ehrgeiz dabei, dass wir jetzt zusätzlich auch donnerstags Training anbieten“, berichtet die Driftsetherin Frauke Tienken. Sie hat die Mix-Mannschaft ins Leben gerufen.  Zwei Mal in der Woche wird jetzt in der Kreissporthalle gebaggert und gepritscht, was das Zeug hält.

Ein Jahr beitragsfrei im Verein

Der Leiter der Volleyball-Abteilung, Volker Schmidt, freut sich über den sportlichen Zuwachs. „Ein Jahr sind sie  beim Hagener Sportverein beitragsfrei. Versichert sind sie über den Landkreis“, erklärt der Hagener. Ziel sei es, die Mix-Mannschaft zu gegebener Zeit für die Liga anzumelden.

Integration und Sport: Das passt

Edmund Stolze, Leiter des Kreissportbundes, sagt: „Sport ist eine der wichtigsten Säulen überhaupt. Viele Vereine haben Flüchtlinge unter den Mitgliedern, vor allem Fußball und Basketball sind sehr beliebt. Sport hat den großen Vorteil, dass man sich bei der Ausübung nicht unterhalten muss. “ (fp)