Dieser Spadener ist mit Leib und Seele Schiedsrichter

Der 17-jährige Pascal Bär aus Spaden hat seit 2016 als Schiedsrichter mehr als 200 Fußballspiele geleitet. Im vergangenen Jahr ist er als „Jungschiedsrichter des Jahres“ im Bremer Fußball-Verband ausgezeichnet worden. 

Kicken zum Spaß

Seit er drei Jahre alt ist, spielt Pascal Bär Fußball. Erst in Spaden, dann bei FTG, beim OSC Bremerhaven und jetzt bei der Leher TS, „in der B- und der A-Jugend“. Der Mittelfeldakteur und Kapitän kickt nur noch aus Spaß. „Das Pfeifen steht bei mir jetzt im Vordergrund“, sagt der Elftklässler. Vom Leistungsfußball habe er sich verabschieden müssen.

Schiedsrichter soll nicht auffallen

Bislang hat Bär noch keine wüsten Beleidigungen oder Krawalle erlebt. „Man muss als Schiedsrichter immer sachlich und ruhig bleiben“, betont der Spadener. „Am besten ist, der Schiedsrichter fällt gar nicht auf.“ Und eins ist ihm besonders wichtig: dass nach seinem Abpfiff alle das Gefühl haben, das war ein gutes Spiel.

Was ihm am Schiedsrichterjob gefällt und woraus dieser Job alles besteht, lest ihr am Mittwoch in der NORDSEE-ZEITUNG.