Ex-Pinguin Dejdar fehlte in der DEL genug Eiszeit

Der Name von Marian Dejdar wird für immer mit dem Bremerhavener Eishockey verbunden sein. Weil er die Fischtown Pinguins 2014 zur DEL2-Meisterschaft geschossen hat, weil er sie zum ersten Sieg in der DEL geführt hat, und weil er der Rekordspieler der Seestädter ist. Doch nach 14 Jahren trennen sich nun die Wege.

Emotionen auf dem Eis

Ein einfacher Grund war ausschlaggebend: Der Stürmer war nicht mehr glücklich. „Ich bin ein Spieler, der viel von seinen Emotionen profitiert und lebt, dafür brauche ich auch meine Eiszeit.“ Die erhielt er seit dem Aufstieg in die DEL nicht mehr wie erwünscht.

Dejdar ist mit Pinguins nicht auf einen Nenner gekommen

Vergangenen Sommer gab es ein klärendes Gespräch mit dem Verein, ohne auf einen Nenner zu kommen – der Abschied war besiegelt. Ob es auch das Karriereende bedeutet, ist noch unklar. Seine Familie bleibt jedoch definitiv in Bremerhaven, wenn müsste Dejdar alleine noch einmal auf Reisen gehen.

Weiterbeschäftigung im Verein möglich

Sollte er sich jedoch für das Karriereende entscheiden, möchte er dennoch dem Eishockey verbunden bleiben – auch hier in Bremerhaven. „Aber auch da muss dann irgendwo ein Platz und eine Möglichkeit sein, wo man sich integrieren kann. Von meiner Seite steht dem nichts im Wege“, sagt Dejdar.