Fischtown Pinguins erhöhen ihren Etat für die DEL auf 4,5 Millionen Euro

Die Fischtown Pinguins gehen mit einem höheren Etat in die neue Eishockey-Saison. „Wir werden etwa 4,5 Millionen Euro erreichen“, verriet Geschäftsführer Hauke Hasselbring am Rande der Vertragsverlängerung mit Hauptsponsor SWB.

Immer noch kleinster Etat der DEL

Große Sprünge sind damit aber nicht möglich – die Bremerhavener haben immer noch den kleinsten Etat in der DEL. Und das zusätzliche Geld ist längst verplant.

Spieler werden teurer

In der vergangenen Saison hatten die Pinguins einen Etat von etwa vier Millionen Euro. Also können sie rund 500.000 Euro in zusätzliche Spieler investieren? So einfach ist die Rechnung nicht, bremst Geschäftsführer Hasselbring: „Letztes Jahr sind viele Spielerverträge ausgelaufen, die noch zu DEL2-Zeiten abgeschlossen worden waren. Spielern, die wir jetzt holen, müssen wir deutlich mehr zahlen. Insgesamt liegen wir bei den Gehaltskosten rund 20 Prozent über denen aus dem ersten DEL-Jahr.“

Letzter der „Geldrangliste“

In der DEL seien die Pinguins trotz der höheren Etats immer noch Letzter der „Geldrangliste“. Vor ihnen liegen Straubing und Schwenningen mit jeweils gut fünf Millionen Euro. München, Mannheim, Köln, Berlin und Nürnberg haben sogar einen zweistelligen Millionen-Etat.