Cody Lampl verteidigt harten Check: „Es war fair“

Fairer Check oder Strafzeit? Cody Lampl stand beim DEL-Spiel der Fischtown Pinguins gegen die Iserlohn Roosters (1:2 n.P.)  im Mittelpunkt. Mit einem harten „Open Ice Hit“ schickte er Iserlohns Boris Blank aufs Eis. Dieser musste verletzt raus, Lampl kam ohne Strafe davon. „Es war ein fairer Check“, sagt der Pinguins-Verteidiger.

Lampl: Ich spiele an der Grenze zum Erlaubten

„Ich spiele an der Grenze zum Erlaubten, aber ich versuche, sie nicht zu überschreiten“, verteidigte Lampl seinen mächtigen Check an der blauen Linie. Blank hatte den Kopf unten und konnte den Pinguins-Verteidiger nicht kommen sehen. „Es ist unser Job, so hart zu spielen wie es geht und dem Gegner deutlich zu machen, dass er gegen uns nur wenig Platz bekommt“, sagt Lampl. „Ich hoffe, es geht Blank gut“, ergänzte der 31-Jährige, „aber ich würde diesen Check jederzeit wieder so fahren.“

 

BHV-Check

Die Frage beim gestrigen Telekom Sport First Row Spiel war…?👍 = "geiler" Check‼️😡 = "dreckiger" Check‼️Was sagt ihr dazu❓🤔

Posted by Patrick Ehelechner on Donnerstag, 19. Oktober 2017

 

Auch Trainer Popiesch sagt: fairer Check

Trainer Thomas Popiesch meint, es war ein sauberer Check – und hat das auch von den Offiziellen bestätigt bekommen: „Die Schiedsrichter haben es sich in der Pause angeschaut und gesagt, es war ein fairer Check.“ Er warf allerdings eine Grundsatzfrage auf: „Die Frage ist, ob man generell über diese „Open Ice Hits“ reden muss. Die sind saugefährlich, auch weil sie oft nicht so sauber ausgeführt werden wie von Cody. An der Bande pfeifen wir jeden Mist ab, aber diese Dinger sind wirklich brandgefährlich – aber regelkonform.“