Formel 1: Vettel ist nicht zu stoppen

WM-Spitzenreiter Sebastian Vettel ist in der Formel 1 derzeit kaum zu stoppen. Der zweimalige Saisonsieger eroberte sich heute Morgen in Shanghai die Pole Position für den Großen Preis von China. Wie schon eine Woche zuvor in Bahrain entriss der Ferrari-Star seinem Teamkollegen Kimi Räikkönen in letzter Minute noch den besten Startplatz für das dritte Saisonrennen am morgigen Sonntag (8.10 Uhr/RTL).

Zugleich beendete der viermalige Weltmeister die Erfolgsserie von Titelrivale Mercedes in China: In den vergangenen sechs Jahren hatte jedes Mal ein Silberpfeil ganz vorn in der Startaufstellung gestanden. Valtteri Bottas kam als bester Mercedes-Fahrer auf Rang drei. Der Titelverteidiger und fünfmalige China-Sieger Lewis Hamilton musste sich bei Temperaturen von nur zwölf Grad im zweiten Silberpfeil mit dem vierten Platz begnügen.

Vettel: Die ganze Runde war super

„Die ganze Runde war super. Das Auto war echt erstaunlich. Es konnte nicht besser sein“, meinte Vettel nach der 52. Pole seiner Karriere. Bei seinem letzten Angriff auf Startplatz eins in Shanghai lag er bis zum letzten Drittel der 5,451 Kilometer langen Strecke in der Mega-Metropole noch hinter Räikkönen. Am Ende verwies der 30-Jährige nach einem überragenden Schlussabschnitt in 1:31,095 Minuten den Finnen um weniger als neun Hundertstelsekunden auf Rang zwei.

Formel 1: Scuderia zeigt sich mit silbernen Konkurrenten ebenbürtig

Ausgerechnet auf dem bisherigen Erfolgskurs von Mercedes zeigte die Scuderia, dass sie den silbernen Titelrivalen mehr als nur ebenbürtig ist. Vettel und Räikkönen waren mehr als eine halbe Sekunde schneller als Bottas und Hamilton und bilden nach Bahrain zum zweiten Mal nacheinander eine Startreihe.