Fußballprofi Gerrit Holtmann: „Druck als Erstligaspieler ist wirklich extrem“

Seestadt-Profi Gerrit Holtmann hat beim FSV Mainz 05 seine zweite Saison in der Fußball-Bundesliga hinter sich. Und er ist sehr zufrieden. „Mein Ziel, zum Stammkader zu gehören, habe ich geschafft“, schwärmt der 23-jährige Bremerhavener gegenüber nord24. Obendrein gab es am Saisonende mit dem Klassenerhalt ein Happyend.

Zwei Tore und drei Vorlagen

In seiner ersten Saison 2016/17 lief es für Holtmann noch nicht so super. Da stand der Offensivmann, der in der Jugend für Sparta Bremerhaven, die Leher LTS und des OSC spielte, lediglich 128 Bundesliga-Minuten auf dem Platz. Nun waren es 901 Minuten (17 Einsätze). Dabei erzielte er sogar zwei Tore und gab drei Vorlagen.

Per Mertersacker hat recht

Holtmann ist stolz, es zum Profi geschafft zu haben, doch der Druck sei auch groß. „Das ist als Erstligaspieler wirklich richtig extrem. Du steht immer im Fokus der Öffentlichkeit. Wichtig ist, dass man immer als Mannschaft zusammensteht. Nur so kann man jeden Tag funktionieren“, sagt Holtmann mit Blick auf die Debatte, die Ex-Nationalspieler Per Mertesacker angestoßen hatte.

Freude über Aufstieg von SFL Bremerhaven

Aus der Ferne verfolgt Holtmann auch den Bremerhavener Sport. Besonders happy war er über den Bremen-Liga-Aufstieg der Fuballer von SFL Bremerhaven. „Das ist super. Die haben das seit drei Jahren geplant, aber es hat immer kurz und knapp nicht gereicht.“ Dass nun mit SFL, LTS, OSC und dem ESC Geestemünde gleich vier Bremerhavener Teams in der Verbandsliga spielen, sei „wichtig“, findet Holtmann.

Marcus Kretzner

Marcus Kretzner

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Hat 1992 bei der NORDSEE-ZEITUNG seine Ausbildung zum Schriftsetzer begonnen und ist bis heute an Bord der NZ – nach Abschluss eines Volontariats mittlerweile als Redakteur und Producer.