Gladbach schießt Bremen in die Krise

Dank eines Dreierpacks von Alassane Pléa bleibt Borussia Mönchengladbach in der Fußball-Bundesliga Dortmund-Jäger Nummer eins. Der 23-Millionen-Euro-Einkauf erzielte am Sonnabend beim Gladbacher 3:1 (1:0)-Sieg bei Werder alle drei Tore und schoss die Bremer damit im Alleingang in die Krise. Für Werder war es die dritte Niederlage in Serie, erstmals in der Amtszeit von Trainer Florian Kohfeldt durchschreiten die Bremer nun eine Talsohle.

Sahin trifft für Bremen

Vor 42 100 Zuschauern im ausverkauften Weserstadion brachte Pléa die Borussia sechs Minuten vor dem Seitenwechsel in Führung. Nach der Pause erhöhte der Franzose mit einem Doppelschlag auf 3:0 (48., 52.). Pléa hat nun bereits acht Saisontore auf seinem Konto. Bremen gelang durch Nuri Sahin nur noch der Treffer zum 1:3 (59.).

Kohlfeldt will Team mehr Stabilität geben

Die Gastgeber brauchten gut 20 Minuten, um ins Spiel zu finden. Werder-Coach Kohfeldt hatte auf ein 4-3-2-1-System umgestellt, um seiner Mannschaft nach den jüngsten beiden Niederlagen etwas mehr Stabilität zu geben. So standen in Philipp Bargfrede und Nuri Sahin gleich zwei defensive Mittelfeldspieler auf dem Platz.

Pizarro und Selassie scheitern

Doch nach dem dritten Pléa-Tor war Werder geschockt und drohte im Gladbacher Konterwirbel unterzugehen. Doch dann brachte Sahin die Bremer wieder heran und zurück ins Spiel. Nur eine Minute nach dem ersten Werder-Treffer hätte Kruse fast auf 2:3 verkürzt, der Kopfball des Kapitäns ging aber knapp vorbei. Dennoch war das Bremer Publikum nun wieder da und trieb die Grün-Weißen nach vorne. Der eingewechselte Claudio Pizarro traf per Kopf nur die Latte (76.), Theodor Gebre Selassie scheiterte an Sommer (78.).