Kreissportbund Cuxhaven will Vorstand neu organisieren

Der Kreissportbund Cuxhaven (KSB) mit seinen 245 Vereinen und zwölf Fachverbänden steht vor großen Veränderungen. Grund dafür ist, dass gleich drei Mitglieder des Vorstands ausscheiden. Deshalb wird jetzt schon nach Nachfolgern gesucht. Um diesen die Arbeit zu erleichtern, könnte es bald einen hauptamtlichen Geschäftsstellenleiter geben, der dem Vorsitzenden die Verwaltungsarbeit abnimmt.

„Auf uns kommt immer mehr Bürokratie zu. Deshalb müssen wir das Amt des ersten Vorsitzenden überdenken und eventuell von den Verwaltungsaufgaben trennen. Wenn wir es schaffen, einen Verwaltungsfachmann oder sogar eine Fachfrau zu finden, sind wir auf dem richtigen Weg“, findet der scheidende KSB-Chef Edmund Stolze, der ebenso wie sein Stellvertreter Ernst Wilhelm Hoffmann sowie Bernd Schiffer (Referent für den Breitensport) zum Kreissporttag 2020 ausscheidet.

Vier Varianten diskutiert

Vier Varianten hat der Vorstand dazu vorgeschlagen, wie es ab 1. April 2020 weitergehen könnte. Auf Regionalkonferenzen diskutierten die Vereinsvertreter darüber und bevorzugten schließlich mehrheitlich die dritte Variante. Demnach soll es in Zukunft einen ehrenamtlichen Vorsitzenden und Vorstand plus einen hauptamtlichen Geschäftsstellenleiter geben.

Letzterer soll mit Verantwortung, einem Angestelltenvertrag sowie besonderen Aufgaben und Befugnissen als sogenannter besonderer Vertreter ausgestattet werden. Er leitet die Geschäftsstelle, ist der Personalvorgesetzte für die Mitarbeiter der Geschäftsstelle und nimmt beratend ohne Stimmrecht an Vorstandssitzungen teil.

Beitragerserhöhung notwendig

Die Arbeitgeber-Kosten wurden mit rund 60 000 Euro beziffert. Sollten sich die Vereinsvertreter endgültig für diese Variante entscheiden, dann müsste der KSB laut Schatzmeister Bodo Harms seine Mitgliedsbeiträge bei den Erwachsenen pro Jahr um einen Euro erhöhen. Diese Beitragserhöhung käme zusätzlich zu der beabsichtigten Erhöhung durch den Landes-Sportbund Niedersachsen hinzu. (vs)