Löws Rezept gegen den Nordiren-Riegel

Trotz des überzeugenden 3:0-Sieges gegen Tschechien könnte es  in der deutschen Startelf  in der Partie am Dienstag (20.45 Uhr/RTL) gegen unbequeme und kampfstarke Nordiren neue Gesichter geben.

Gute Aussichten für Gündogan

Schon vor dem Tschechien-Spiel hatte Bundestrainer Joachim Löw dem lange verletzten Ilkay Gündogan von Manchester City einen Startelfeinsatz in Aussicht gestellt. Zudem ist das Mitwirken des angeschlagenen Innenverteidigers Jérôme Boateng fraglich, der das Abschlusstraining am Montagabend nicht bestreiten konnte. Jonas Hector, der in Hamburg eine Blessur erlitten hatte, absolvierte in der HDI-Arena nur eine Laufeinheit.

Özil erwartet viele lange Bälle

Löw wird seinen Matchplan teilweise an die erwartete Spielweise der mit vier Punkten erfolgreich gestarteten Nordiren anpassen. „Ich kenne ja einige Nordiren aus der Premier League. Die spielen robuster und körperbetonter“, sagte Mesut Özil voraus. „Ich glaube nicht, dass sie uns so anlaufen wie die Tschechen. Dann wird es sehr viel weniger lange Bälle geben, definitiv“, ergänzte Innenverteidiger Hummels.

Müller winkt die Top Ten

Thomas Müller schürte die Vorfreude auf einen weiteren begeisternden Auftritt der Weltmeister. Der 36-Tore-Mann macht den Fans Hoffnung auf eine möglicherweise noch stimmungsvollere Gala: „Luft nach oben gibt es immer.“ Der aktuelle Toptorschütze Müller könnte mit einem weiteren Länderspiel-Treffer – es wäre sein 37. – in die Top Ten der deutschen Nationalmannschafts-Torjäger aufsteigen. (dpa)