Mönchengladbach gewinnt Rhein-Derby gegen Leverkusen

Mit einem verdienten Sieg im Rhein-Derby gegen Bayer Leverkusen hat Borussia Mönchengladbach einen Saisonstart nach Maß gefeiert. Im insgesamt 94. Duell seit der Premiere 1952 behielt die Borussia vor 53 087 Zuschauern mit 2:0 (0:0) die Oberhand und revanchierte sich damit für die 1:5-Klatsche im Vorjahr.

Jonas Hofmann, der in der 55. Minute einen Foulelfmeter verwandelte, und Fabian Johnson (58.) erzielten die Tore für Mönchengladbach. Vor der Pause war Thorgan Hazard (38.) mit einem Handelfmeter an Bayer-Torwart Ramazan Özcan gescheitert.  Bundestrainer Joachim Löw sah auf der Tribüne ein munteres Spiel, in dem sich die Hausherren dank einer Steigerung in der zweiten Halbzeit die drei Punkte redlich verdienten.

Alassane Plea sitzt auf der Bank

Trotz eines Dreierpacks beim 11:1-Schützenfest im DFB-Pokal saß Borussias Rekord-Einkauf Alassane Plea überraschend nur auf der Bank. An Stelle des im Sommer für 23 Millionen Euro aus Nizza geholten Stürmers, der zehn Minuten vor Schluss eingewechselt wurde, spielte Raffael in der Spitze. Die Werkself musste auf Torwart-Neuzugang Lukas Hradecky sowie die Zwillinge Lars und Sven Bender verzichten.

Florian Neuhaus verwandelt den Strafstoß

Nach einer torlosen ersten Halbzeit bekam Mönchengladbach bekam eine Chance vom Punkt – und nutzte sie eiskalt. Nach einem Foul von Aleksandar Dragovic an Florian Neuhaus verwandelte Hofmann den fälligen Strafstoß sicher. Nur drei Minuten später legte Johnson nach doppeltem Doppelpass mit Raffael nach. Leverkusen gab sich zwar nicht geschlagen, vergab aber seine wenigen Möglichkeiten. So jubelte am Ende die Borussia.