Sportunfall: Jogi Löw fällt als Nationaltrainer aus

Joachim Löw kann die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in den beiden anstehenden EM-Qualifikationsspielen gegen Weißrussland und Estland nach einem Sportunfall nicht betreuen. Der Bundestrainer muss sich stationär behandeln lassen, teilte der DFB am Freitag mit. Bei dem Unfall sei eine Arterie gequetscht worden, informierte der Verband.

Marcus Sorg übernimmt

Assistenztrainer Marcus Sorg soll am 8. Juni in Borissow gegen Weißrussland und drei Tage später in Mainz gegen Estland als Chef auf der Bank sitzen. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung über Löws Durchblutungsstörungen berichtet.

Löw will sich schonen

„Ich fühle mich schon wieder ganz gut, muss mich aber in den nächsten vier Wochen noch ein bisschen schonen“, wird Löw in einer DFB-Mitteilung zitiert. Der 59-Jährige sieht für die Doppel-Aufgabe in der EM-Qualifikation durch seinen Ausfall keine Probleme. „Ich bin in ständigem Austausch mit meinem Trainerteam, und wir werden auch rund um die beiden Länderspiele in engem telefonischen Kontakt bleiben. (dpa)