Stadtsportbund tritt an die Stelle des Kreissportbundes

Der Kreissportbund Bremerhaven (KSB), der in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag feiert, hat einen neuen Namen. Die Vertreter der Bremerhavener Sportvereine stimmten beim Kreissporttag im Casino der Weser-Elbe-Sparkasse für die Umbenennung in Stadtsportbund Bremerhaven (SSB). Die notwendige Satzungsänderung wurde von den Delegierten mit Zweidrittelmehrheit angenommen.  

Stadtsportbund bündelt Interessen des Seestadt-Sports

Frank Schildt versicherte den Vereinsvertretern, dass sich inhaltlich nichts an der Arbeit des Dachverbandes ändern werde. Der Name Stadtsportbund bilde aber genauer ab, dass man die Interessensvertretung des Bremerhavener Sports sei, betonte der KSB- und künftige SSB-Vorsitzende. Für die Vereine und Fachverbände ändere sich nichts, versicherte Schildt, der bei den Wahlen in seinem Amt bestätigt wurde.

Vereine ärgern sich über gekappte Zuschüsse

Für Unmut bei den Vereinen sorgen die Einsparungen im Sporthaushalt. Vor allem die Kürzungen bei der Sportplatzpflege seien nicht hinnehmbar. Es sei zu befürchten, dass einige Vereine diese Aufgabe wegen sinkender Zuschüsse nicht mehr übernehmen könnten. Dabei gehören die meisten Sportanlagen in Bremerhaven der Stadt. „Wir pflegen öffentliches Eigentum“, sagte Schildt. Die Bremerhavener Sportjugend macht zurzeit mit einer Postkartenaktion gegen den Sparkurs im Sporthaushalt mobil.

Dietmar Rose

Dietmar Rose

zeige alle Beiträge

Dietmar Rose ist Sportredakteur bei der Nordsee-Zeitung mit den Schwerpunkten Fußball, Basketball und Tennis. Der gebürtige Münsteraner kam 1997 nach seinem Studium nach Bremerhaven.