Streit um Polizeikosten bei Hochrisikospielen geht weiter

Der Streit um die Beteiligung an zusätzlichen Polizeikosten bei Hochrisikospielen geht weiter. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) gibt trotz der Niederlage vor dem Bundesverwaltungsgericht Leipzig nicht klein bei.

Gebührenbescheide aus Bremen

„Wir werden alle Rechtsmittel ausschöpfen. Der Gang vor das Bundesverfassungsgericht ist noch möglich“, sagte DFL-Präsident Reinhard Rauball nach der Mitgliederversammlung in Offenbach. Dort wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich vertiefend mit den Gebührenbescheiden aus Bremen befassen wird.

„Fondsgründung steht nicht zur Debatte“

Neben der DFL und Werder Bremen gehören dem Gremium auch Vertreter von Eintracht Frankfurt, Hannover 96, Borussia Mönchengladbach und dem Hamburger SV an, die als Gästemannschaften bei den betreffenden Spielen involviert waren. Rauball stellte klar, dass mögliche Kosten jedoch von allen Clubs getragen werden müssten. „Eine Fondsgründung steht nach wie vor nicht zur Debatte“, betonte er. (dpa)