Viel Krampf zum WM-Start: Eishockey-Team zittert sich zu 3:1

Deutschlands Eishockey-Nationalteam hat sich zu einem WM-Auftaktsieg gegen Großbritannien gezittert.

18-jähriger Seider mit Führungstreffer

Ein Doppelschlag von Yasin Ehliz (51. Minute) und NHL-Topstürmer Leon Draisaitl (53.) bewahrte die die Auswahl des neuen Bundestrainers Toni Söderholm beim 3:1 (0:0, 1:0, 2:1) gegen den großen Außenseiter vor einem Fehlstart bei dessen WM-Debüt. In seinem ersten WM-Spiel hatte der erst 18 Jahre alte Mannheimer Moritz Seider (40. Minute) Deutschland in Kosice in Führung geschossen. Diese wurde aber von Mike Hammond im Schlussdrittel zunächst noch ausgeglichen.

Draisaitl patzt

Bereits am Sonntag muss das deutsche Team gegen Dänemark wieder ran (16.15 Uhr/Sport1). Die Dänen mühten sich zum Auftakt zu einem 5:4 (2:1, 1:3, 1:0) nach Penaltyschießen. Vor allem die deutschen Leistungsträger werden sich dann deutlich steigern müssen. Draisaitl spielte vor 6866 Zuschauern trotz seines Tors gegen die Briten lange unglücklich und patzte vor dem Ausgleich entscheidend.

Grubauer trainiert ab Montag mit

Indessen ist die WM-Teilnahme von Eishockey-Nationaltorhüter Philipp Grubauer ist perfekt. Der NHL-Goalie soll nach dem Playoff-Aus der Colorado Avalanche am Sonntag im slowakischen Kosice eintreffen. Grubauer soll am Montag erstmals trainieren und könnte am Dienstag gegen Frankreich (20.15 Uhr) für die DEB-Auswahl spielen.