Weg mit dem Videobeweis: Warum er den Fußball kaputt macht! #isso

Muss der Fußball sich eigentlich neu erfinden? War er nicht spannend und emotional genug? Zig tausende Menschen strömen an jedem Spieltag in die Arenen, die übrigen Sportarten haben da nur das Nachsehen. Doch aktuell dreht sich der Stimmungswind.

Der Fußball selbst geht verloren

Millionentransfers von über 200 Millionen Euro und nun auch noch der neu eingeführte Videobeweis – der Fußball schafft sich selbst ab.
Beides stiehlt dem Sport an sich immer mehr die Show.

Wer redet schon von Borussia Dortmund?

Wie am vergangenen Wochenende. Wer redete noch von einem großartigen Spiel von Borussia Dortmund nach einem 5:0-Erfolg gegen den 1. FC Köln? Richtig, niemand. Alles drehte sich um einen einzigen Regelverstoß durch den Videobeweis.

Ein öffentliches Theater

Was früher eine Tatsachenentscheidung des Schiedsrichters auf dem Feld gewesen wäre und vielleicht nur die Dortmunder Clubführung kurz verärgert hätte, wurde nun zu einem öffentlichen Theater.

Klartext, sonst nix

Ein Protest war eigentlich unabdingbar. Schon allein, um darüber reden zu müssen, wie der Videoschiedsrichter künftig arbeiten sollte. Denn so, wie es ist, kann es nicht bleiben. Und wenn keiner Klartext redet und Protest einlegt, wird sich nichts ändern.

Die Quittung folgt sofort

Doch die Kölner ruderten zurück – und bekamen nur drei Tage später die Quittung. Erneut haderten die Domstädter nach dem 0:1 gegen Frankfurt mit dem Videoschiedsrichter. Erneut zurecht.

Keine Ende in Sicht

Die Liga selbst wird dem wohl nicht weiter nachgehen. Und auch rund um die Millionen-Transfersummen ist kein Ende in Sicht, auch wenn die UEFA nun eine Untersuchung wegen möglicher Verstöße gegen das Financial Fairplay gegen Paris eingeleitet hat.

Der Fußball schafft sich selbst ab

Doch so lange keine Taten folgen, bleibt ein fader Beigeschmack, der vor allem dem Fußball schadet. Denn er wendet sich immer mehr von den Fans ab und schafft sich so über kurz oder lang selbst ab. #isso!