Werder Bremen setzt sich in heiß umkämpfter Partie durch

Drei Elfmeter, zwei Platzverweise, jede Menge strittige Szenen und Schwerstarbeit für den Video-Assistenten: Über den 2:1 (1:1)-Sieg der Werder-Notelf bei Aufsteiger 1. FC Union wird noch lange diskutiert werden. Dank eines verwandelten Foulelfmeters von Ersatz-Kapitän Davy Klaassen (5. Minute) und eines Kopfball-Treffers von Niclas Füllkrug (55.) hat sich Bremen in einer heiß umkämpften Partie den ersten Auswärtssieg der Saison gesichert.

Karten in hektischer Schlussphase

Der Berliner Neuling traf durch Sebastian Andersson ebenfalls vom Elfmeterpunkt (14.), konnte aber nicht an die Leistung vom vorangegangenen 3:1-Heimsieg gegen Borussia Dortmund anknüpfen. In der hektischen Schlussphase sahen Union-Verteidiger Neven Subotic und Bremens Nuri Sahin Gelb-Rot und Trainer Florian Kohfeldt Gelb.

Video-Assistent Dankert ist gefragt

Schon bei der ersten gefährlichen Bremer Offensivaktion war Video-Assistent Bastian Dankert in Köln gefragt. Als der gefoulte Klaassen schon auf die Elfmeter-Ausführung wartete, ließ sich Referee Tobias Welz (Wiesbaden) seine Entscheidung nochmals am Spielfeldrand-Bildschirm bestätigen. Klaassen blieb nervenstark.

Und auch beim dritten Elfmeter dabei

Beim Elfmetertor zum Union-Ausgleich mischte ebenfalls der Video-Schiedsrichter mit.  Auch bei der dritten Elfmeter-Entscheidung des Tages brauchte Schiedsrichter Tobias Welz die Hilfe seines Assistenten.