Werder steht gegen Augsburg unter Druck

Zwei Niederlagen zum Bundesliga-Auftakt sorgen auch beim Trainer von Werder Bremen, Florian Kohfeldt, für ungewohnte Reaktionen. Gegen den FC Augsburg am Sonntag, 1. September 2019, 15.30 Uhr, wird aber selbst bei einer weiteren Niederlage das Saisonziel noch nicht überdacht werden.

Blick auf Tabelle sorgt für Frustration

Auf den Tabellen-Blick verzichtet Kohfeldt im Moment lieber: „Er sorgt für eine gewisse Frustration.“ Vor dem dritten Saisonspiel stehen die ambitionierten, aber noch punktlosen Norddeutschen daher bereits unter Druck. Ein Sieg wäre „für die Grundstimmung sehr wichtig“, eine Niederlage würde den Fehlstart allerdings komplett machen.

Kohfeldt: Sollten punkten

Von einer „Zielrelativierung“ würden die Bremer dann aber noch nicht reden. Das Erreichen des internationalen Wettbewerbs wird auch bei einer möglichen Pleite gegen den Abstiegskandidaten Augsburg nicht infrage gestellt werden. „Dafür ist es zu früh“, erklärte Kohfeldt. Dennoch: „Wir sollten punkten, wenn wir weiterhin realistische Chancen haben wollen.“

Werder-Trainer ist „genervt“

Die beiden Niederlagen zum Auftakt gegen Fortuna Düsseldorf (1:3) und bei der TSG 1899 Hoffenheim (2:3) haben für einen „genervten“ Werder-Trainer gesorgt, weil Werder in der Tabelle null Punkte aufzuweisen hat. Am Weg mit offensivem Fußball wird aber trotzdem nicht gerüttelt.