Werder will auf Schalke aus dem Tabellenkeller kommen

Werder Bremen steht in der Bundesliga auf Platz 16. Damit schwebt die Mannschaft in Abstiegsgefahr. Die Hinrunde war die zweitschlechteste der Vereinsgeschichte. Aber das ist abgehakt. Jetzt beginnt die Rückrunde. Am Sonntagnachmittag spielen die Bremer bei Schalke 04. Da will Werder wieder in die Erfolgsspur zurückfinden.

Werder-Trainer Skripnik blendet alles Negative aus

Werder-Trainer Viktor Skripnik gibt sich vor dem Rückrundenstart optimistisch. Foto Jaspersen/dpa
Werder-Trainer Viktor Skripnik gibt sich vor dem Rückrundenstart optimistisch. Foto Jaspersen/dpa Foto Jaspersen

Werder-Trainer Viktor Skripnik gibt sich trotz der vielen negativen Vorzeichen optimistisch. Er blendet einfach aus, dass Werder in der Tabelle so tief unten steht. Er orientiert sich mehr an der Vorbereitung im Winter. Im Trainingslager in der Türkei hat er taktisch und personell an mehreren Schrauben gedreht.  So soll Claudio Pizarro künftig eine tragende Rolle im Team spielen. Und das Hin und Her der jungen Spieler zwischen Bundesliga und Dritter Liga soll eingeschränkt werden.

Zweikampf-Training im Trainingslager

Dazu hat Skripnik immer wieder Zweikämpfe trainieren lassen. Das war einer der vielen Schwächen in der  Hinrunde. Ebenso die meist ungefährlichen Freistöße und Ecken.  Auch das hat Werder in den vergangenen Wochen geübt. Trainer Skripnik ist mit dem Ergebnis zufrieden: „Ich bin begeistert von meiner Mannschaft. Ich vertraue meinen Spielern.“ Zu den sportlichen Zielen der  Rückrunde sagt der Trainer:  „Wir wollen eine bessere Platzierung. Dafür tun wir alles.“  Die Aussichten, damit ausgerechnet bei der Spitzenmannschaft Schalke anfangen zu können, schätzt Skripnik gar nicht so gering ein:  “ Schalke ist individuell stark. Aber wenn wir zusammenhalten, haben wir sehr gute Chancen zu punkten.“

Neuzugang  Djilobodji mit der Chance auf einen Startelf-Einsatz

Personell ist Werder eingeschränkt: Alejandro Galvez und Aron Johnnsson  fallen verletzt aus. Dafür haben zwei im Winter neuverpflichtete Spieler die Chance auf einen Einsatz. Papy Djilobodji könnte sogar in der Startelf stehen. Laszlo Kleinheisler wird vielleicht eingewechselt.