Obama: Schlimmste Tat eines einzelnen Schützen in US-Geschichte

Das Massaker von Orlando war nach Angaben von US-Präsident Barack Obama ein „Akt des Terrorismus und ein Akt des Hasses“. Das FBI ermittle in alle Richtungen, es gebe noch zu wenige Anhaltspunkte, um Genaueres zu sagen.

Obama sagte am Sonntag im Weißen Haus, es sei das schlimmste Verbrechen eines einzelnen Schützen in der Geschichte der USA gewesen. Es mache einmal mehr klar, wie leicht man in den USA an verheerende Waffen komme.

Flaggen auf dem Weißen Haus werden auf halbmast gesetzt

Der sichtbar erschütterte Präsident sprach den Opfern und Hinterbliebenen sein tief empfundenes Beileid aus. Er ordnete an, die Flaggen auf dem Weißen Haus und auf allen öffentlichen Gebäuden auf halbmast zu setzen.

Papst Franziskus und Putin sprechen Beileid aus

Das Blutbad hat auch im Ausland Abscheu und Trauer ausgelöst. Papst Franziskus äußerte „Entsetzen und Schmerz über diese Manifestation sinnlosen Hasses“, wie aus einer Mitteilung des Vatikan hervorgeht. Der russische Präsident Wladimir Putin sprach von einem „barbarischen Verbrechen“. Russland teile Schmerz und Trauer, betonte der Kremlchef in einem in Moskau veröffentlichten Telegramm an seinen US-Kollegen Barack Obama. Er hoffe auf eine schnelle Genesung der Verwundeten. (dpa)