Terrorakt in Sri Lanka: Zahl der Toten auf mehr als 200 gestiegen

Die Zahl der Toten sind nach einer Anschlagsserie auf christliche Kirchen und Hotels in Sri Lanka gestiegen. Nach Polizeiangaben sind mindestens 207 Menschen getötet worden. Bei den Explosionen wurden mehr als 500 Menschen verletzt. Unter den Toten sollen auch rund 30 Ausländer sein. Mehrere Verdächtige wurden festgenommen. 

Keine sozialen Medien

Der Minister verhängte eine landesweite Ausgangssperre, die bis zum frühen Montagmorgen gelten sollte. Zudem sperrte die Regierung nach seinen Angaben vorübergehend den Zugang zu sozialen Medien.

Tote Ausländer

Die Herkunft der getöteten Ausländer war zunächst nicht vollständig klar. Ein Niederländer soll laut niederländischen Außenministerium unter den Toten sein. Auch zwei Türken sollen laut einer türkischen Nachrichtenagentur getötet worden sein.

Meisten Opfer in Kirchen

Insgesamt gab es am Sonntag mindestens acht Detonationen, darunter drei in Kirchen und drei weitere in Luxushotels. In den Kirchen fanden gerade Ostergottesdienste statt. Dort gab es die meisten Opfer. Nach Polizeiangaben wurde die Attacke auf die Kirche in Negombo vermutlich von einem Selbstmordattentäter ausgeführt.

Hinweis vom Auswärtigen Amt

Das Auswärtige Amt aktualisierte kurz nach den Attacken seine Reisehinweise. „Reisende werden gebeten, die Anschlagsorte weiträumig zu meiden, die lokalen Medien zu verfolgen, engen Kontakt zu Reiseveranstaltern und Fluggesellschaften zu halten und Anweisungen von Sicherheitskräften Folge zu leisten“, schrieb das Ministerium.

Lili Maffiotte

Lili Maffiotte

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Lili Maffiotte, Spanierin mit kompliziertem Namen, aber ohne Spanischkenntnisse, geboren und aufgewachsen in Norddeutschland. Seit 23 Jahren bei der NORDSEE-ZEITUNG - als gelernte Fotografin von der Bildredaktion über ein Volontariat in die Lokalredaktion mit Zwischenstationen in der Sportredaktion. Seit Oktober 2015 in der Online-Redaktion für die Social-Media-Kanäle zuständig.