Terroranschläge in Sri Lanka: Mehr als 100 Tote nach Explosionen

Bei mutmaßlichen Anschlägen auf katholische Kirchen und Luxushotels in Sri Lanka sind mehr als 100 Menschen getötet worden. Mehr als 250 Menschen wurden verletzt, darunter auch Ausländer. Innerhalb einer halben Stunde ereigneten sich am Sonntagvormittag (Ortszeit) Explosionen in drei Kirchen in drei verschiedenen Städten sowie in drei Luxushotels in der Hauptstadt Colombo. In den Kirchen fanden Ostergottesdienste statt.

Öffentliche Orte meiden

Die Oberbefehlshaber der Streitkräfte habe in einer Kirche in Colombo „schreckliche Szenen“ erlebt. Diese sei mit Körperteilen übersät gewesen. Die deutsche Botschaft in Colombo riet dringend dazu, öffentliche Orte in Sri Lanka zu vermeiden. Die Bundesregierung reagierte tief betroffen.

Wenige Christen

Der südasiatische Inselstaat ist ein beliebtes Touristenziel, auch für Europäer. Nur etwa sieben Prozent der Bevölkerung sind Christen. Die Mehrheit sind Buddhisten.

Lili Maffiotte

Lili Maffiotte

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Lili Maffiotte, Spanierin mit kompliziertem Namen, aber ohne Spanischkenntnisse, geboren und aufgewachsen in Norddeutschland. Seit 23 Jahren bei der NORDSEE-ZEITUNG - als gelernte Fotografin von der Bildredaktion über ein Volontariat in die Lokalredaktion mit Zwischenstationen in der Sportredaktion. Seit Oktober 2015 in der Online-Redaktion für die Social-Media-Kanäle zuständig.