Diese fünf „Weihnachtstypen“ kennt jeder aus seiner Familie

Wenn die Familie zu Weihnachten zusammenkommt, sitzen die Mitglieder zusammen und feiern das Fest. Hoffentlich friedlich vereint. Doch nicht jeder kann damit gleich viel anfangen. Der eine plant den perfekten Heiligabend schon ein halbes Jahr im Voraus. Der andere ist eher der Typ „Grinch“.

Tradition und Erwartungen

Kein anderes Fest geht mit so vielen Begleiterscheinungen einher wie Weihnachten. Traditionen und Bräuche geben einerseits den Rahmen vor. Andererseits sind die Erwartungen an die Feiertage oft hoch und bei jedem ein wenig anders. Diese Weihnachtstypen gehen mit dem ganzen Tamtam ganz unterschiedlich um:

Der Perfektionist

„Was wünschst du dir eigentlich zu Weihnachten? Ist ja gar nicht mehr so lange hin…“, fragt der Perfektionist seine Angehörigen schon Ende August. Die Weihnachtsbeleuchtung wird unmittelbar nach Halloween ausgepackt. Die Termine der anderen Familienmitglieder sind da natürlich schon koordiniert und die Geschenke längst gekauft. Nur für die Cousine des Onkels vom Schwager fehlt eventuell noch etwas.

Der Traditionalist

Wann geht es los? Was gibt es zu Essen? Solche Fragen stellen sich für den Traditionalisten erst gar nicht. Schon eine fünf Minuten verspätete Bescherung ist eine Katastrophe – da ist sich der Traditionalist mit dem Perfektionisten einig. Und wehe es wagt jemand, beim Weihnachtsliedersingen nicht mitzumachen.

Der Last-Minute-Geschenke-Käufer

Weihnachten? Das ist doch noch so lange hin… Sagt sich der Last-Minute-Geschenke-Käufer bis zum Vortag des Heiligen Abends. Dann wird es langsam knapp, doch noch die passenden Präsente zu finden. Zum Glück gibt es in der größten Not noch die Tanke um die Ecke.

Der Weihnachtshasser

Dem Weihnachtshasser (auch Grinch) kann man es einfach nicht recht machen. Dieser ganze Familienterror – muss das wirklich sein? Auch Weihnachtsmärkte und Geschäfte sind in der Adventszeit sind ein Horror für ihn. Geschenke kaufen muss er aber trotzdem. Schlimm dieser ganze Kommerz! Zum Glück kann er das wenigstens im Internet machen.

Der Pragmatiker

Dieser ganze Hype um Weihnachten ist dem Pragmatiker eigentlich zu viel. Aber was soll’s – ist ja nur einmal im Jahr und ab und zu muss man sich ja sowieso mal bei der Familie blicken lassen. Außerdem ist es schön für die Kinder. Rund zwei bis drei Wochen vorher beginnt sich der Pragmatiker Gedanken zu machen – dann hängt er sich bei anderen Geschenken mit dran oder kauft Gutscheine, die er am Heiligabend an seine Liebsten überreichen kann.

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Peter Gassner

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Peter Gassner, geboren am Niederrhein, volontierte nach seinem Studium der Geschichte und Politik im mittelhessischen Marburg bei der dort ansässigen Oberhessischen Presse. Nach Zwischenstation beim General-Anzeiger in Bonn wurde er nun an die Nordsee-Küste gespült. Besonderes Interesse an Sport aller Art.