Wertvolle Tipps: So spart ihr bei euren Heizkosten

Mit den sinkenden Temperaturen werden in Bremerhaven und dem Cuxland wieder die Heizungen angestellt. Wir haben für euch Tipps und Tricks, wie ihr bei euren Heizkosten sparen könnt. 

Heizung richtig einstellen

  • Der richtige Umgang mit dem Thermostat spart jede Menge Nebenkosten. Erste Regel: wenn möglich, die Wohnräume nicht über 19 bis 20 Grad heizen. Wer die Temperatur auf 23 bis 24 Grad hochtreibt, erhöht seine Kosten um durchschnittlich 24 Prozent – sechs Prozent pro Grad mehr. Um 20 Grad zu erreichen, sollte der Bewohner den Regler auf Stufe drei zu stellen.
  • Eine höhere Stufe beschleunigt die Aufwärmgeschwindigkeit nicht, sondern erhöht nur die Zieltemperatur. Damit werden unnötig Heizkosten verpulvert. Bei Stufe fünf bedeutet das tropische 28 Grad Endtemperatur. In Schlafzimmer, Flur und Küche reicht aber meist sogar Stufe zwei aus, das bedeutet 16 bis 18 Grad Raumtemperatur.
  • Eine Stunde vor dem Schlafengehen sollten Verbraucher auch die Heizung in Wohn- und Schlafzimmer auf Stufe eins bis zwei herunterdrehen. Damit es morgens beim Aufstehen nicht zu frisch ist, empfiehlt sich eine Zeitschaltuhr, die die Heizung in den Morgenstunden wieder aktiviert.

Gute Dämmung wichtig

  • Auch undichte Rolladenkästen können die Heizkosten in die Höhe treiben. Die Verbraucherzentrale Brandenburg zum Beispiel rät Mietern, beim Einzug darauf zu achten, ob die Kästen gut gedämmt sind. Ansonsten könne es zu Zugluft und Wärmeverlust kommen. Lassen Bewohner den Rolladen etwa im Winter nachts herunter, isoliert das zusätzlich.

Hoffnung auf milden Winter

  • Wer Heizkosten sparen will, sollte auf einen milden Winter hoffen. Die Haushalte in Deutschland haben im vergangenen Winter von einer insgesamt milden Witterung profitiert. Der Bedarf an Heizenergie ging um drei Prozent zurück, teilte das Verbraucherportal Verivox mit. Das Konkurrenzportal Check24 kam sogar auf einen Rückgang von sieben Prozent.

Abrechnung prüfen

  • Die Jahresabrechnung für die Heizkosten sollten Mieter genau prüfen. Denn viele Schreiben sind fehlerhaft. Das zeigt eine Untersuchung der Aktion Marktwächter Energie der Verbraucherzentralen. Demnach war nur knapp ein Drittel der untersuchten Heizkostenabrechnungen völlig korrekt erstellt worden (31 Prozent). Ein typischer Fehler war etwa: Vermieter verteilten die Gesamtkosten pauschal nach Wohnfläche – ihren tatsächlichen Energieverbrauch konnten Mieter dadurch nicht nachvollziehen. (dpa)