Beschwerden über Postzustellung steuern auf neuen Rekord zu

Immer mehr Kunden beschweren sich über die Leistung der Deutschen Post. Nachdem sich 2018 die Zahl der Beschwerden bei der zuständigen Bundesnetzagentur auf 12.615 Fälle verdoppelt hatte, ist in diesem Jahr mit einem neuerlichen Rekord zu rechnen.

Knapp 30 Prozent mehr

Im ersten Halbjahr sind bereits 7693 Beschwerden bei der Bundesnetzagentur eingegangen, so der Sprecher der Bundesnetzagentur Fiete Wulff. Das berichtet die NORDSEE-ZEITUNG am Freitag. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 5950, ein Zuwachs von knapp 30 Prozent.

Werden es 16.000?

Hochgerechnet auf das gesamte Jahr ist damit für 2019 mit mehr als 16.000 Beschwerden über den Verlust von Briefen oder Paketen, mangelhafte Zustellung oder große Verzögerung zu rechnen.

Das sagt die Post

Aus Niedersachsen sollen rund 750 Beschwerden bei der Bundesnetzagentur eingegangen sein. Eine Zahl, zu der sich die für die Region zuständige Postsprecherin Maike Wintjen auf Nachfrage nicht äußern wollte. Sie betonte aber, dass die Anzahl der Beschwerden bei der Bundesnetzagentur im Verhältnis zur Anzahl der beförderten Brief- und Paketsendungen sehr gering sei.

Wogegen sich die meisten Beschwerden genau richten, lest ihr am Freitag in der NORDSEE-ZEITUNG.

Christoph Willenbrink

Christoph Willenbrink

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Christoph Willenbrink, Jahrgang 1963, geboren in Beckum/Westfalen, seit der Jahrtausendwende bei der NORDSEE-ZEITUNG als Nachrichtenchef, seit 2006 auch als stellvertretender Chefredakteur. Seine journalistische Schwerpunkte im Alltag sind die Innen- und Sozialpolitik sowie Wirtschaft und die Koordination der regionalen Themen.