Zukunftssicher bauen – Energiespartipps für den Hausbau

Langes Warten auf die Bewilligung des Bauantrages, zu spät gelieferte Materialien und eine ungünstige Wetterlage. All das kann zu einer Bauverzögerung führen. Wer selbst baut, der kennt das. Und wer plant, selbst zu bauen, der kann sich schon mal darauf einstellen. Wenn dann auch noch Gesetzesänderungen zum Thema Bau dazukommen, ist das Chaos perfekt. Um zukunftssicher zu bauen, informiert die WESPA jetzt über das Gebäudeenergiegesetz (GEG). Der Gesetzgeber bündelt darin die energetischen Anforderungen an Gebäude, die bisher in verschiedenen Gesetzen und Verordnungen geregelt waren. Damit will man das Energiesparrecht für Gebäude vereinheitlichen.

Prüfung des Gesetzentwurfes

Nach Ansicht der Verbraucherschützer im Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) bleibt der vorliegende Gesetzesentwurf hinter den Möglichkeiten zurück. Er schreibe überwiegend die aktuell geltenden Regeln aus dem Energieeinsparungsgesetz (EnEG), der Energieeinsparungsverordnung (EnEV) und der Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) fort.

Neubau energetisch besser planen und Fördergelder bekommen

BSB-Geschäftsführer, Florian Becker, warnt: „Bauherren, die genau nach den definierten Vorgaben bauen, bleiben hinter den strengeren EU-Vorgaben zurück.“ Sie laufen Gefahr, dass ihr Haus bereits in einigen Jahren nicht mehr den geltenden Standards entspricht. Das kann sich direkt auf den Wert des Gebäudes auswirken. Sinnvoll ist es daher aus Sicht der Verbraucherschützer, bereits heute energetisch besser zu bauen, als von den Gesetzen verlangt. Nicht zuletzt ist das auch eine wichtige Voraussetzung, um in den Genuss von Fördergeldern zu gelangen.

Zukunftssicher bauen: Energiesparziele und Förderung absichern

Die Einschaltung eines Energieberaters und eines unabhängigen Bauherrenberaters ist dabei auf jeden Fall sinnvoll. Sie wird bereits in der Planungsphase empfohlen. Während der Bauphase stellt eine baubegleitende Qualitätskontrolle sicher, dass die angestrebten Energiesparziele im gebauten Gebäude tatsächlich erreicht werden. Das ist wichtig, um die künftigen Energiekosten niedrig zu halten. Es ist aber auch relevant, um eine Absicherung für die Förderung zu haben. Werden die Ziele verfehlt, die für die Erlangung der Fördergelder vorgeschrieben sind, können Gelder zurückverlangt werden. Dadurch kann das gesamte Finanzierungskonzept in Schieflage geraten. 

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