Bayern-Leihgabe Marco Friedl will bei Werder Bremen bleiben

von Maik Hanke

Auf anderthalb Jahre war die Leihe von Marco Friedl zum SV Werder ausgelegt, und nach dem ersten Drittel ist für den Jungprofi des FC Bayern klar: Eine vorzeitige Rückkehr nach München kommt nicht infrage.

Friedl: Will Leihvertrag erfüllen

„Ich habe mit Bayern offen darüber gesprochen, was für alle Seiten am besten ist“, sagt der 20-Jährige in der „Bild“. „Dabei habe ich klar gemacht, dass ich meinen Leihvertrag bei Werder erfüllen will. Ich werde so gut wie sicher bis 2019 bleiben.“

Viele Einsätze bei Werder

Denn zuletzt lief es optimal für den Abwehr-Allrounder: Als Linksverteidiger Ludwig Augustinsson und Innenverteidiger Niklas Moisander im Saisonendspurt ausfielen, war Friedl erster Ersatz. In jedem der letzten acht Saisonspiele stand er auf dem Platz, darunter fünfmal über 90 Minuten.

Konkurrenzkampf annehmen

Friedl weiß, dass er in der kommenden Spielzeit zunächst wieder als Back-up eingeplant ist, doch den Konkurrenzkampf will er annehmen: „Ich gebe Gas, will mich von Anfang an aufdrängen. Ich habe ein wichtiges Jahr vor mir.“ Es ist das Jahr, das entscheidet, in welche Richtung sich Friedls Karriere entwickelt.

Die Bayern haben ihr Talent im Blick

Im besten Fall soll der 20-Jährige mit deutlich mehr Bundesliga-Erfahrung zum FC Bayern zurückkehren. Dort setzt man offenbar große Hoffnungen in den österreichischen U21-Nationalspieler: „Sportdirektor Hasan Salihamidzic fragt oft nach, wie es mir geht, guckt sich meine Spiele an. Ab und an gibt er mir auch Feedback“, sagt Friedl. „Da merke ich schon, dass Interesse da ist.“