„Bremen gegen Werder?“ – Bürgerschaft streitet über Fußballverein

Bremen und Werder streiten. Anlass sind die Gebühren für teure Polizeieinsätze bei Risikospielen. Das Land stellt die Ausgaben der Deutschen Fußball Liga (DFL) in Rechnung. Doch ein Teil der Kosten droht an Werder hängenzubleiben. In der Bürgerschaft wurde darüber debattiert.

Werder Aushängeschild

„Bremen gegen Werder?“ – diese Überschrift hatte die FDP–Fraktion bei der Sitzung der Debatte gegeben. In der Bremer Bürgerschaft warfen Redner der CDU und FDP am Mittwoch der Regierung vor, den Verein nicht genug zu unterstützen und ihn mit der Gebührenpolitik sogar zu belasten. Kein anderes Bundesland folge Bremen. „Wir brauchen Werder für diese Stadt“, sagte der FDP-Abgeordnete Hauke Hilz.

Gemeinsamer Fonds

Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) verteidigte seine Linie. „Wir sind da konstant, und wir sind nicht erpressbar“, sagte er. Er hoffe weiterhin auf einen gemeinsamen Fonds der Vereine in der DFL, um die Kosten mitzutragen. Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (Linke) betonte, dass Bremen viele Euro und Cent in Werder investiert habe. Die Stadt sei über die Beteiligung am Stadion und über Kreditbürgschaften bei Werder engagiert und hänge vom Erfolg der Grün–Weißen ab. (lni)