Darum gibt Werder-Stürmer Aron Johannsson nicht auf

Das Kapitel Werder Bremen und Aron Johannsson – es schien, als würde es ohne weitere Einsätze für den Stürmer zu Ende gehen. Denn seit Monaten ist Johannsson verletzt, und im Sommer läuft sein Vertrag aus – Verlängerung nach der Verletztenhistorie praktisch ausgeschlossen.

Der Stürmer sieht Licht am Ende des Tunnels

Doch der 28-Jährige gibt nicht auf, arbeitet hart für sein Comeback und sieht tatsächlich Licht am Ende des Tunnels. „Ich kann Werder noch helfen, das große Ziel Europa zu erreichen“, sagt er.

OP am linken Fuß

Im November musste sich Johannsson den linken Fuß operieren lassen. Der Eingriff war notwendig geworden, weil das Sprunggelenk schon monatelang Schmerzen verursacht hatte.

„Keine einfache Zeit für mich“

„Mir geht es so gut wie schon lange nicht mehr“, sagt Johannsson jetzt und lächelt zufrieden: „Es war wirklich keine einfache Zeit für mich. Ich bin ja wirklich ein positiver Mensch, dem es an 98 Prozent der Tage gut geht.“ Dieses andauernde Verletzungspech, seit er im Sommer 2015 nach Bremen gekommen ist, hat ihm schon gehörig zugesetzt. In den dreieinhalb Jahren reichte es nur zu 27 Bundesliga-Einsätzen. Vier Tore und vier Assists stehen auf seinem Konto.

Ende März wohl wieder einsatzbereit

Seit vier Wochen steht Johannsson nun bereits auf dem Trainingsplatz, die Belastung wird weiter gesteigert. Der Einstieg ins Mannschaftstraining ist im März geplant, erst teilweise, dann hoffentlich komplett. Möglicherweise wäre der (ehemalige?) US-Nationalspieler dann Ende März einsatzbereit – für den Schlussspurt Richtung Europa.

von Björn Knips (deichstube.de)