Darum ist Max Kruse kein leiser Werder-Kapitän

Als Max Kruse in Wolfsburg aus der Kabine kam, sah das schon etwas humpelnd aus. Doch der Werder-Kapitän war nach den 90 Minuten einfach nur platt, er hatte alles gegeben und mit seinem Tor zum 1:1 zumindest einen Zähler gerettet.

„Man muss sich auch mal anschreien“

Aber nicht nur damit. Zwischenzeitlich hatte er auf dem Platz auch verbal ordentlich zugelangt. „Meinungsverschiedenheiten gehören dazu. Man muss sich auch mal anschreien – alles gut“, meinte Kruse zu seinem Disput kurz vor der Halbzeit mit den beiden Eggesteins.

Vertrag läuft im Sommer aus

Dieser Mix aus Taten und Worten ist Kruse in seiner Rolle als Kapitän sehr wichtig. Ob er den Job dauerhaft behalten wird, schließlich läuft sein Vertrag im Sommer aus, wollte der 31-Jährige allerdings nicht sagen: „Bislang ist noch keine Entscheidung gefallen.“

Kein leichter Job gegen Wolfsburg

Kruse wartet ab, konzentriert sich lieber voll auf seine Aufgabe auf und neben dem Platz. Gegen Wolfsburg hatte er es als einzige echte Spitze nicht leicht. Auch ihm gelang im Umschaltspiel längst nicht alles. Aber dann war er da, als Maximilian Eggestein in der 74. Minute den Ball hinter die Wolfsburger Abwehr flankte.

(von Björn Knips, deichstube.de)