„Knifflige Entscheidung“ bei Werder: Sahin oder Bargfrede?

Beim Testspiel von Werder Bremen auf St. Pauli am Freitagabend kam Philipp Bargfrede 64 Minuten zum Einsatz. Nach seiner Knie-OP im Mai ist er nahezu uneingeschränkt einsatzfähig, die Fitness reicht für mehr als eine Stunde, in einer Woche im Spiel gegen Hertha BSC vielleicht auch schon für 90 Minuten.

Nicht mehr gesetzt

Was das für Werder bedeutet, wäre noch vor einiger Zeit gar keine Frage gewesen. Bargfrede wäre sicher ein Teil der Startelf. Doch die Verhältnisse haben sich geändert. Sicher ist nichts mehr. Auch nicht für Philipp Bargfrede.

Gute Leistungen

Sahin hat als Sechser oder zentraler Mann in der Dreierkette durchgängig ordentliche bis sehr gute Leistungen abgeliefert. „Nuri hat in den ersten Wochen eine brutale Bedeutung für die Mannschaft gehabt“, betont Trainer Florian Kohfeldt.

Schwere Entscheidungen

Er weiß, dass in den kommenden Wochen viele „superschwere Entscheidungen“ auf ihn zukommen werden. Zwar denkt der Coach auch über eine Lösung mit Sahin und Bargfrede gemeinsam auf dem Platz nach, was in der Theorie auch gut klingt, in der Praxis aber eher die Ausnahme bleiben dürfte: „Es wird spannend, es wird knifflig“, so Kohfeldt.

von Carsten Sander und Daniel Cottäus /deichstube.de