Maximilian Eggestein spielt bei Werder groß auf

von Daniel Cottäus

Erst gegen Nürnberg, jetzt auch in Augsburg – Maximilian Eggestein entwickelt sich bei Werder mehr und mehr zum erfolgreichen Distanzschützen. Für die Bremer Verantwortlichen ist das aber nur der logische nächste Schritt in der Entwicklung des 21-Jährigen, der sich über das Thema A-Nationalmannschaft übrigens „keine großen Gedanken“ macht.

Punktgenauer Hammer

„Zum Schuss gehört auch ein bisschen Glück, der Ball muss ja auch richtig liegen“, sagte Eggestein, der seine Bremer beim 3:2-Erfolg in Augsburg mit 2:0 in Führung gebracht hatte – per herrlichem und punktgenauem Hammer aus 20 Metern Torentfernung.

Ein offener Typ

„Im Training übe ich das jedenfalls nicht speziell.“ Es war ein klassischer Eggestein-Auftritt vor den Journalisten, denen der Mittelfeldspieler nach fast jedem Spiel offen Rede und Antwort steht. Er tut es bestimmt, aber zurückhaltend, aussagekräftig, aber niemals abgehoben. Kein Wunder, dass so ein Spielertyp seine Berufung ins A-Nationalteam – anders als zuletzt einige Experten – nicht öffentlich fordert.

Eggestein hebt nicht ab

„Es freut mich natürlich zu hören, wenn ich mit der Nationalmannschaft in Verbindung gebracht werde“, sagte Eggestein. Dann ließ er nüchtern folgen: „Ich habe mir darüber aber keine großen Gedanken gemacht, sondern versuche einfach, weiter meine Leistungen zu bringen.“