So erklärt Max Kruse seinen Wechsel zu Fenerbahce Istanbul

Fenerbahce Istanbul. Klingt nicht nach dem Hauptgewinn für Max Kruse. Der Ex-Kapitän von Werder wollte Bremen verlassen, um international zu spielen. Das kann er bei dem türkischen Traditionsclub aber nicht. Jetzt erklärt Kruse seinen Wechsel.

Angebote aus der Bundesliga

Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung bei einem Traditionsclub mit gewaltiger Fanbasis“, sagt Kruse in einer Pressemitteilung seiner Agentur „EMG mundial“. Für die Türkei habe Kruse auch Angebote aus der Bundesliga ausgeschlagen.

Neue Erfahrung

„Es waren sehr spannende Optionen dabei, aber am Ende wollte ich unbedingt einmal im Ausland Erfahrungen sammeln und mithelfen, einen großen Verein zurück ins internationale Geschäft zu führen. Damit ist für mich nach gut einem Jahrzehnt Fußball-Bundesliga eine vollkommen neue Erfahrung verbunden.“ Außerdem habe es sehr viel Zuspruch der Fenerbahce-Fans gegeben. „Auf diese Unterstützung freue ich mich besonders.“

Villa in Istanbul

Für den 31-Jährigen dürfte es der letzte wirklich große Vertrag der Karriere werden. Kruse soll 2,5 Millionen Euro pro Jahr verdienen, berichtet die „Bild“ unter Berufung auf die türkische Zeitung „Hürriyet“. Als Handgeld gibt es 1,5 Millionen Euro obendrauf. Und der Club zahlt ihm noch die Miete für eine dreistöckige Villa in Istanbul, heißt es.

von Björn Knips / deichstube.de